Felicia Zeller

Kaspar Häuser Meer

Zum Inhalt

Das Stück begleitet drei Sozialarbeiterinnen durch ihren alltäglichen Wahnsinn im Jugendamt. Als Auftragsarbeit für das Theater Freiburg zum Thema Kindesmisshandlung geschrieben, erzählt die 1970 geborene Autorin Felicia Zeller von jenen, die das Unglück der Kinder verhindern helfen sollen. Doch die ertrinken nicht nur in den Fluten des Kaspar Häuser Meeres, sondern sind schlichtweg von der Vielzahl der Fälle dermaßen überlastet und überfordert, dass sie nicht einmal mehr in der Lage sind, sich mit Worten zur Wehr zu setzen. Sie probieren es trotzdem, verhaspeln sich, bleiben hängen und finden keinen Neuanfang. Sie ringen um Worte wie andere um Luft. Das Stück kümmert sich dabei weniger um seinen Handlungsverlauf als um eine präzise Zustandsbeschreibung, die vom ganz eigenen Sprachsound der drei Frauen lebt.

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Kaspar Häuser Meer
von Felicia Zeller
Uraufführung am 20. Januar 2008 am Kleinen Haus des Theater Freiburg

Regie: Marcus Lobbes, Bühne und Kostüme: Christoph Ernst, Dramaturgie: Josef Mackert. Mit: Bettina Grahs, Britta Hammelstein, Rebecca Klingenberg.

www.theater-freiburg.de


Mehr lesen? Hier geht's zu unserer Nachtkritik von "Kaspar Häuser Meer", und hier steht der Bericht über die Publikumsdiskussion.

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