Ewald Palmetshofer

hamlet ist tot. keine schwerkraft

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Die Dani und der Mani, "eine Tochter" und "ein Sohn", kommen aus der Stadt noch mal nach Hause, zum Fünfundneunzigsten der Oma, aber auch zum Begräbnis vom Hannes, dem Schulfreund. Sein Vater hat ihn mit dem Jagdgewehr erschossen, weil er Geld für Drogen klauen wollte. Und hinterher gleich sich selber aus Verdruss über den Ehebruch der Gattin mit Danis und Manis Vater. Also gibt es nach dem Schweinebraten ein Begräbnis. Dort sind auch Bine und Oli, ebenfalls von früher und – bis zu ihrer Heirat – nicht ganz unkompliziert über Kreuz verbandelt mit Mani und Dani. Und zu Hause wartet Caro, "eine Mutter", mit den Schweinebratenresten und möchte der Oma am liebsten eine Schnur am Treppenabsatz spannen, damit sie sich endlich das Genick bricht; und Vater Kurt, der immer alles positiv sieht. Und alle warten darauf, dass sich endlich etwas ereignet.

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hamlet ist tot. keine schwerkraft
von Ewald Palmetshofer
Uraufführung am 22. November am Schauspielhaus Wien (Kooperation mit wiener wortstaetten)

Regie: Felicitas Brucker. Bühne Bernhard Kleber. Kostüme: Sara Schwartz. Musik: Arvild Baud. Mit: Vincent Glander, Steffen Höld, Katja Jung, Bettina Kerl, Nicola Kirsch, Stephan Lohse.

www.schauspielhaus.at


Mehr lesen? Hier geht's zu unserer Nachtkritik von "hamlet ist tot. keine schwerkraft", und hier lesen Sie den Bericht von der Publikumsdiskussion. Außerdem hat uns die Inszenierung hier und hier zum Bloggen inspiriert.

Auf nachtkritik.de lesen Sie über die Wiener Premiere von "hamlet ist tot", ebenso wie über andere Inszenierungen von Ewald Palmetshofers Stücken: "wohnen unter glas" in München und in Graz, sowie "Das Ende kommt schon noch" als Teil der Deutschland-Saga an der Berliner Schaubühne. Außerdem die Meldung über die Vergabe des Dramatikerpreises der Deutschen Wirtschaft an Ewald Palmetshofer.

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