Fritz Kater

 Heaven (zu tristan)

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Wolfen, Ostdeutschland, nahe Bitterfeld, lebt hier noch wer? Ja, Simone, auch wenn sie gerade versucht hat, sich umzubringen. Wegen Anders, der die Architektur und Amerika mehr liebt als Simone. Oder Robert, der viele leere Flaschen hat, aber noch lieber Simone hätte. Auch Helga und ihr Mann, der Psychiater Königsforst, leben noch hier, sie ziehen nur gerade aus ihrer alten Platte aus. Auch aus ihrem Leben würden sie wegziehen, mit Schlaftabletten, wenn sie den Mut dazu hätten. Dafür spiegelt sich Helga, die abgewickelte Fotolaborantin, gerne in anderen Verlierern. In Marietta Blau etwa, Pionierin der Teilchenphysik, deren Karriere die Vertreibung durch die Nazis beendete. Simone wird Patientin von Königsforst, später bekommt sie ein Kind von ihm. Er verliert seine Stelle und seine Frau. Simones Bruder Micha erschlagen seine Kameraden. Am Ende lernt der krank aus Amerika zurückgekehrte Anders die Cellistin Sarah kennen, sie ist die Tochter von Helga und Königsforst. Simone will nach Amerika auswandern und Robert erwartet die Weinstöcke, mit denen er in Wolfen sein Glück machen will.

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Heaven (zu tristan)
von Fritz Kater
Uraufführung am 12. September 2007 im Kleinen Haus des schauspielfrankfurt (Koproduktion mit dem Maxim Gorki Theater Berlin)

Regie: Armin Petras, Bühne und Kostüme: Bernd Schneider, Patricia Talacko, Video: Niklas Ritter. Mit: Susanne Böwe, Fritzi Haberlandt, Yvon Jansen, Ronald Kukulies, Peter Kurth, Juliane Pempelfort, Max Simonischek

www.schauspielfrankfurt.de
www.gorki.de


Mehr lesen? Hier geht's zu unserer Nachtkritik von "Heaven (zu tristan)", und hier steht der Bericht über die Publikumsdiskussion zum Mülheimer Eröffnungsabend. Außerdem hier und hier unsere Blogs zu "Heaven".

Auf nachtkritik.de lesen Sie über die Frankfurter Premiere von "Heaven", ebenso wie über andere Inszenierungen von Armin Petras: "Fräulein Smillas Gespür für Schnee", "Der Schimmelreiter", "Gertrud" und "Als wir träumten". Außerdem gibt es Nachtkritiken zu den Fritz-Kater-Stücken "Sterne über Mansfeld" und "zeit zu lieben, zeit zu sterben". Überdies die Meldungen zur Auszeichnung der Inszenierung von "Heaven" mit dem Friedrich-Luft-Preis und Fritz Katers mit dem Else-Lasker-Schüler-Preis.

 

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